Dalai Lama-108 Weisheiten,Zitate und Sprüche

  1. Möge ich zu allen Zeiten, jetzt und für immer,
    Ein Beschützer für jene sein, die einen Beschützer brauchen,
    Ein Führer für jene, die ihren Weg verloren haben,
    Ein Schiff für jene, die einen Ozean überqueren wollen,
    Eine Brücke für jene, die einen Fluss überqueren möchten,
    Ein heiliger Platz für jene, die in Gefahr sind,
    Eine Lampe für jene, die ohne Licht sind,
    Ein Platz der Zuflucht für jene, die Schutz benötigen,
    Und ein Diener für all jene, die dies benötigen.

2. Das menschliche Potential ist in jedem von uns. Euer Gefühl: „Ich bin nichts wert!“ ist falsch. Vollkommen falsch. Ihr täuscht Euch. Wir alle besitzen die Macht der Gedanken – Also was fehlt uns? Wenn Ihr einen starken Willen habt, könnt Ihr alles verändern. Es wird gesagt, dass wir alle unser eigener Meister sind.

3. Die Schwester des Glücks ist das Leid. Wer es verleugnet, verdrängt oder betäubt, der betäubt auch sein Glück. Nur wer lernt, Leid zu besiegen, macht sich wirklich frei von negativen Gefühlen – findet dauerhaft zu innerer Zufriedenheit.

4. In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.

5. Lass das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören.

6. Für mich stellen Liebe und Mitgefühl eine allgemeine, eine universelle Religion dar. Man braucht dafür keine Tempel und keine Kirche, ja nicht einmal unbedingt einen Glauben, wenn man einfach nur versucht, ein menschliches Wesen zu sein mit einem warmen Herzen und einem Lächeln, das genügt.

7. Dies ist meine einfache Religion. Es braucht keine Tempel; es braucht keine komplizierte Philosophie. Unser eigener Geist, unser eigenes Herz ist unser Tempel; die Philosophie ist Güte.

8. Möge ich fähig sein, allen Wesen zu helfen. Dies sollten wir immer wieder denken.

9. Ich bin glücklich, dass ich heute aufgewacht bin. Ich lebe. Ich habe ein kostbares menschliches Leben. Ich werde es nicht verschwenden. Ich verwende all meine Energie, um mich persönlich zu entwickeln; mein Herz auf andere auszudehnen; Erleuchtung, zum Wohle aller Wesen zu erreichen. Ich werde freundliche Gedanken gegenüber anderen haben. Ich werde nicht zornig und nicht schlecht über andere denken. Ich versuche anderen zu helfen, so viel ich kann.

10. Die Gesellschaft darf Menschen, die einen Fehler begangen haben und kriminell geworden sind, nicht ausstoßen.

11. Sobald wir mit einem anderen Menschen zusammenleben,
sollten wir diesen mit Achtung und Liebe behandeln.

12. Wenn Du mit lieben Freunden streitest, beziehe Dich nur auf die aktuelle Situation – lass die Vergangenheit ruhen.

13. Den Schmerz der anderen muß ich bekämpfen, weil es genauso Schmerz ist wie mein eigener. Die anderen sind fühlende Wesen genau wie ich. Deshalb muß ich zu ihrem Wohle handeln.

14. Die Übung der Geduld ist nicht allein Sache der Religion. Geduld heißt nicht, alle Ungerechtigkeiten einfach hinzunehmen. Geduld bedeutet, mit einer Haltung von Verständnis, Mitgefühl und innerer Ruhe effektive Mittel gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit anzuwenden.

16. Wenn wir die Muttermilch trinken, dann manifestiert sich das Mitgefühl in uns. Dieser Akt ist ein Symbol der Liebe und der Zuneigung, welcher die Grundlagen für unser gesamtes Leben legt.

17. Es ist lebenswichtig, in den Beziehungen zum anderen viel Raum für Wandel zu lassen. Zu solchen Änderungen kommt es in Übergangsphasen, in denen die Liebe tatsächlich reifen und sich ausweiten kann. Dann ist man in der Lage, den anderen wirklich zu kennen – ihn zu sehen, wie er ist, mit seinen Fehlern und Schwächen, ein menschliches Wesen wie man selbst. Erst in diesem Stadium ist man so weit, dass man sich ehrlich für den anderen entscheiden kann – ein wahrer Akt der Liebe.

18. Grundlegender als die Religion ist unsere menschlichen Spiritualität. Wir haben ein grundlegendes menschliches Bedürfnis nach Liebe, Güte und Zuneigung, unabhängig von einem religiösen Rahmen. Wenn wir diese grundlegenden menschlichen Eigenschaften pflegen und diese in anderen sehen, dann beginnen wir, spirituell zu leben.

19. Die Liebe und das Mitgefühl sind die Grundlagen für den Weltfrieden – auf allen Ebenen.

20. Denke daran, die beste Beziehung ist die, in der die Liebe für den anderen größer ist als das Verlangen nach dem anderen.

21. Widme Dich der Liebe und dem Kochen mit wagemutiger Sorglosigkeit.

22. Durch Vertrauen in sich selbst und in die eigenen Fähigkeiten stellt sich der Glaube ein, den wir brauchen, um Güte, Freundlichkeit, Mitgefühl und uneigennützige Liebe zu entwickeln. Glaube und Vertrauen sind unverzichtbar, wenn es um das Wachstum unserer positiven menschlichen Eigenschaften geht. Sie bilden den fruchtbaren Boden, auf dem alle Samen heranreifen, die letztendlich zu positiven Erfahrungen führen.

23. Vergiss nicht, dass die beste Beziehung die ist, wo eure Liebe füreinander euer Bedürfnis, einander zu brauchen, übersteigt.

24. Du lächelst und die Welt verändert sich.

25. Ein süßes Wort erfrischt oft mehr als Wasser und Schatten.

26. Die wirkliche Essenz des menschlichen Wesens ist die Güte. Es gibt noch andere Qualitäten, die sich aus der Erziehung, dem Wissen ergeben, aber wenn man wahrhaft ein menschliches Wesen werden und der eigenen Existenz einen Sinn geben will, dann ist es essenziell, ein gutes Herz zu haben.

27. Sogar der Feind ist uns nütze, denn um Mitgefühl empfinden zu können, müssen wir uns in Toleranz, Vergebung und Geduld üben – und das lässt die Wut verfliegen.

28. Die Übung der Geduld ist nicht allein Sache der Religion. Geduld heißt nicht, alle Ungerechtigkeiten einfach hinzunehmen. Geduld bedeutet, mit einer Haltung von Verständnis, Mitgefühl und innerer Ruhe effektive Mittel gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit anzuwenden.

29. Die Übung der Geduld ist nicht allein Sache der Religion. Geduld heißt nicht, alle Ungerechtigkeiten einfach hinzunehmen. Geduld bedeutet, mit einer Haltung von Verständnis, Mitgefühl und innerer Ruhe effektive Mittel gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit anzuwenden.

30. Man könnte das Mitgefühl definieren als die Empfindung, dass das Leid des anderen, das Leid aller Lebewesen unerträglich für uns ist. Aufgrund wahren Mitgefühls wünschen wir uns, dem Leiden anderer ein Ende setzen zu können, und wir fühlen uns für die Leidenden verantwortlich.

31. Wenn man seine spirituelle Praxis vertieft und den Schwerpunkt auf Mitgefühl und Weisheit setzt, begegnet man immer wieder dem Leiden anderer empfindungsfähiger Wesen. Und man entwickelt die Fähigkeit, es wahrzunehmen, darauf zu reagieren und tiefes Mitgefühl zu verspüren statt Apathie oder Ohnmacht.

32. Am Ende werden Frieden, Vernunft und Freiheit
die Oberhand gewinnen.

33. Glück entsteht durch das Zähmen des Bewußtseins.

34. Es gibt viele verschiedene Arten Leid verursachender oder negativer Emotionen, zum Beispiel Hochmut, Arroganz, Eifersucht, Begierde, Lust, Starrsinn und so weiter. Zorn und Hass sind jedoch die schlimmsten Übel von allen, weil sie die größten Hindernisse für die Entwicklung von Mitgefühl und Altruismus bilden und die Tugenden und die Ausgeglichenheit einer Person zerstören.

35. Können wir jemanden hassen, der Sklave seiner eigenen verstörenden Emotionen ist, anderen deshalb schadet und sich schließlich selbst zugrunde richtet? Verdient er nicht eher unser Mitgefühl?

36. Wir sind selbst für unser spirituelles Leben verantwortlich.

37. Man sollte in allen Religionen jene Übereinstimmung erkennen, die in der Tiefe des menschlichen Herzens gründet.

38. Wenn aus Gründen des Mitgefühls etwas getan werden muß, um Unrecht gutzumachen, dann ist es für jemand, der wirklich bemüht ist, anderen zu helfen, nicht genug, lediglich Mitleid zu empfinden. Daraus entsteht kein direkter Nutzen. Jemand mit Mitgefühl muß sich engagieren und einmischen.

39. Die Dinge laufen nun einmal nicht so, wie wir uns das vorstellen.

40. Die Hoffnung auf Frieden hört niemals auf.

41. Wenn das stete Entstehen und Vergehen alles Körperlichen wie Geistigen gesehen wird, entsteht wahre Freude. Hier liegt das Reich des Todlosen.

42. Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist.

43. Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.

44. Wenn das stete Entstehen und Vergehen alles Körperlichen wie Geistigen gesehen wird, entsteht wahre Freude. Hier liegt das Reich des Todlosen.

45. Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.

46. In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.

47. Unser ganzes Dasein ist flüchtig wie Wolken im Herbst; Geburt und Tod der Wesen erscheinen wie Bewegung im Tanz. Ein Leben gleicht dem Blitz am Himmel, es rauscht vorbei wie ein Sturzbach den Berg hinab.

48. Denke daran, dass etwas, was du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.

49. Das Leben aller Lebewesen, seien sie nun Menschen, Tiere oder andere, ist kostbar, und alle haben dasselbe Recht, glücklich zu sein. Alles, was unseren Planeten bevölkert, die Vögel und die wilden Tiere sind unsere Gefährten. Sie sind Teil unserer Welt, wir teilen sie mit ihnen.

50. Denke daran, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.

51. Jede schwierige Situation, die du jetzt meisterst, bleibt dir in der Zukunft erspart.

52. Respektiere dich selbst, respektiere andere und übernimm Verantwortung für das was du tust.

53. Leid adelt den Menschen. Nur wer Leid erträgt, wird Glück erfahren.

54. Wenn Du mit lieben Freunden streitest, beziehe dich nur auf die aktuelle Situation – lass die Vergangenheit ruhen.

55. Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt vor dem Anderssein und vor der Vielfältigkeit des Lebens.

56. Das Leben, wie es hier und jetzt ist, eingehend betrachtend weilt der Übende in Festigkeit und Freiheit. Es gilt, uns heute zu bemühen. Morgen ist es schon zu spät. Der Tod kommt unerwartet. Wie können wir mit ihm handeln? Der Weise nennt jemanden, der es versteht, Tag und Nacht in Achtsamkeit zu weilen, jemanden, der den besseren Weg kennt, allein zu leben.

57. Unsere gemeinsame Mutter Natur zeigt ihren Kindern immer deutlicher, daß ihr der Geduldsfaden gerissen ist.

58. Veränderung wird nur hervorgerufen durch aktives Handeln, nicht durch Meditation oder Beten allein.

59. Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.

60. Mitgefühl und Liebe sind keine bloßen Luxusgüter. Als die Quelle von innerem und äußerem Frieden, sind sie grundlegend für das Überleben unserer Spezies

61. Die Ironie will es so, dass wir dann, wenn wir das Objekt unserer Wünsche erlangt haben, immer noch nicht zufrieden sind. Auf diese Weise nimmt die Begierde nie ein Ende und ist eine ständige Quelle der Schwierigkeiten. Das einzige Gegenmittel ist die Genügsamkeit.

62. In der heutigen materialistischen Welt besteht die Gefahr, dass Menschen zu Sklaven des Geldes werden, als seien sie einfache Rädchen in einer riesigen Gelddruckmaschine. Dies hat nichts mit Menschenwürde, Freiheit oder echtem Wohlbefinden gemein. Der Besitz sollte der Menschheit dienen, nicht anders herum.

63. Ich versuche, allen Menschen gegenüber aufrichtig zu sein, selbst den Chinesen gegenüber. Wenn ich Feindseligkeit, Zorn oder Hass entwickle, wer ist dann der Leidtragende? Ich verliere meine Zufriedenheit, meinen Schlaf und meinen Appetit, aber die Chinesen stören meine Gefühle nicht im geringsten.

64. Besuche einmal im Jahr einen Ort, den du noch nicht kennst.

65. Wir leben nicht, um zu glauben, sondern um zu lernen.

66. Je tiefer wir das Leiden durchschauen, umso näher kommen wir dem Ziel der Befreiung vom Leiden.

67. Die Übung in Geduld bewahrt uns vor dem Verlust unserer Gelassenheit. Dadurch haben wir die Möglichkeit unser Urteilsvermögen zu trainieren, selbst in sehr schwierigen Situationen. Es gibt uns inneren Raum. Und durch diesen Raum gewinnen wir ein gewisses Maß an Selbstbeherrschung, welche uns erlaubt auf Situationen in angemessener Weise reagieren zu können. Mitfühlend, anstatt durch unsere Wut und Verärgerung getrieben.

68. Kriege entstehen aus dem Scheitern, das Menschsein der Anderen zu verstehen.

69. Lebe ein gutes, ehrbares Leben! Wenn du älter bist und zurückdenkst, wirst du es noch einmal genießen können.

70. Der Schlüssel dazu, sich eines glücklichen und erfüllten Lebens erfreuen zu können, ist der Bewusstseinszustand. Das ist das Wesentliche.

71. Die Entwicklung von inneren Werten ist ähnlich wie körperliche Bewegung. Je mehr wir unsere Fähigkeiten trainieren, desto stärker werden wir. Der Unterschied ist, dass im Gegensatz zum Körper, es in der Entwicklung des Geistes kein Limit gibt, wie weit wir gehen können.

72. Wenn wir wütend sind, werden wir blind für die Wirklichkeit. Der Ärger bringt uns vielleicht einen kurzen Energieschub, aber diese Energie ist blind und blockiert den Teil unseres Gehirns der das Richtige vom Falschen unterscheidet. Um unsere Probleme zu bewältigen sollten wir realistisch und praktisch denken. Wenn wir dazu fähig sind, müssen wir unsere menschliche Intelligenz richtig einsetzen. Hierzu benötigen wir einen ruhigen Geist.

73. Öffne der Veränderung deine Arme, aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen.

74. Bedenke: Nicht zu bekommen was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall.

75. Wissen und nichts tun ist wie nicht wissen.

76. Wir sind alle gleich geboren in dem Sinne, dass wir alle Menschenwesen sind, die den gleichen eingeborenen Wunsch haben, Leiden zu vermeiden und Glück zu finden.

77. Wenn du verlierst, verliere nie die Lektion!

78. Den Schmerz der anderen muß ich bekämpfen, weil es genauso Schmerz ist wie mein eigener. Die anderen sind fühlende Wesen genau wie ich. Deshalb muß ich zu ihrem Wohle handeln.

79. Echten Respekt erlangen wir, wenn wenn wir den Kontakt miteinander suchen und die gegenseitigen Wertvorstellungen verstehen und akzeptieren. So können wir Bewunderung und Wertschätzung für einander entwickeln.

80. Wenn der Wunsch nach Glück ausreichte, um es herbeizuführen, gäbe es keine Leiden, denn niemand sucht das Leid.

81. Versuchen wir, das Beste eines jeden Menschen zu erkennen, den anderen im bestmöglichen Licht zu sehen. Diese Einstellung erzeugt sofort ein Gefühl der Nähe, eine Art Geneigtheit, eine Verbindung.

82. Der erste Nachteil von Zorn ist, dass er deinen inneren Frieden zerstört. Der Zweite ist, dass er deine Sicht auf die Wirklichkeit verzerrt. Wenn du darüber nachdenkst, wirst du verstehen, dass Zorn und Wut uns nicht weiterhilft, sondern nur destruktiv auf uns wirkt. Somit können wir beginnen, uns von Wut und Zorn zu distanzieren, sollten diese Gefühle in uns aufkommen.

83. Der eigentliche Sinn unseres Lebens besteht im Streben nach Glück. An welche Religion ein Mensch auch glaubt, er sucht nach etwas besserem im Leben. Ich glaube das Glück durch Schulung des Geistes erlangt werden kann.

83. Ich finde Hoffnung in den dunkelsten Tagen, und fokussiere mich auf die hellsten. Ich verurteile das Universum nicht.

84. Ob Individuen oder Regierungen: Das Prinzip, das uns leiten sollte, ist das der Menschenrechte. Die Tatsache, in einem Land zu leben, wo die Menschenrechte existieren und wir uns ihrer erfreuen können, beinhaltet notwendigerweise auch Aufgaben und Verantwortungen.

85. Der Friede muss sich auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens entwickeln.

86. Sogar der Feind ist uns nütze, denn um Mitgefühl empfinden zu können, müssen wir uns in Toleranz, Vergebung und Geduld üben – und das lässt die Wut verfliegen

87. Ein Feind ist etwas Seltenes.

88. Kein Mensch faßt willentlich den Entschluß, sich zu ärgern; niemand denkt: „Jetzt will ich wütend werden.“ Ebensowenig plant die Wut ihr Entstehen.

89. Das wirkliche Wesen des Geistes ist Licht; Verdunkelung kann nur vorübergehend erscheinen.

90. Wenn Du mit lieben Freunden streitest, beziehe Dich nur auf die aktuelle Situation – lass die Vergangenheit ruhen.

91. Um andern durch unsere Worte und Taten zu helfen, ist es sinnvoll, eine Haltung des Mitfreuens für die Errungenschaften und das Glück der Anderen zu kultivieren. Diese Haltung ist ein wirksames Gegenmittel gegen den Neid, der nicht nur eine Quelle des unnötigen Leidens auf der individuellen Ebene ist, sondern auch eine Barriere gegen den Dialog darstellt.

92. Das Bewusstsein der Vergänglichkeit, vereint mit der Berücksichtigung des enormen Potenzials der menschlichen Existenz, verleiht uns ein Gefühl der Dringlichkeit.

93. Jede gemeisterte gemeinsame Begierde entzündet eine neue Sonne.

94. Wenn wir danach streben anderen zu helfen, wird unsere Einstellung positiver und Beziehungen werden einfacher. Wir sind weniger ängstlich und zurückhaltend. Bleiben wir jedoch scheu und zurückhaltend, fühlen wir uns als müssten wir tausend Vorsichtsmaßnahmen ergreifen bevor wir auf Menschen zugehen. Wenn unserer Absichten gut sind, haben wir eine größerer Selbstsicherheit und fühlen uns stärker. So lernen und verstehen wir, wie kostbar und bedeutend Freundlichkeit ist.

95. Wenn jeder sich selbst mit Hilfe einer inneren Disziplin meistert, dann gibt es keine Verbrechen, auch wenn im Äußeren keine Polizei vorhanden ist. Das verdeutlicht die Wichtigkeit der Selbstbeherrschung.

96. Echtes Glück erfordert den Frieden des Geistes oder ein Maß an geistiger Gelassenheit. Wenn dies vorhanden ist, zählt Härte nichts. Mit innerer Stärke oder geistige Stabilität können wir alle Arten von Widrigkeiten ertragen.

97. Verpflichten wir uns der Anerkennung des so überaus kostbaren Charakters jedes einzelnen Tages

98. Ein gewaltloses Verhalten ist ein körperliches oder verbales Verhalten, das von dem Wunsch beseelt ist, nützlich zu sein, einem anderen zu helfen. Es ist also die Motivation einer Handlung, welche bestimmt, ob sie gewalttätig oder gewaltlos ist.

99. Schwierige Zeiten lassen uns Entschlossenheit und innere Stärke entwickeln.

100. Glaube an deine Kräfte. Wenn du an deine Stärke glaubst wirst du täglich stärker.

101. Die Entwicklung von inneren Werten ist ähnlich wie körperliche Bewegung. Je mehr wir unsere Fähigkeiten trainieren, desto stärker werden wir. Der Unterschied ist, dass im Gegensatz zum Körper, es in der Entwicklung des Geistes kein Limit gibt, wie weit wir gehen können.

102. Die Zeit fließt, ohne sich aufhalten zu lassen. Wenn wir etwas falsch machen, können wir die Uhr nicht nicht zurückdrehen und es noch einmal versuchen. Aber wir können die Gegenwart sinnvoll nutzen. Wenn wir dann an unserem letzten Tag Rückschau halten und feststellen, dass wir etwas geleistet und ein erfülltes und sinnvolles Leben geführt haben, dann wird uns das immerhin ein Trost sein. Wenn das nicht so ist, wird uns das vielleicht sehr unglücklich machen. Doch welche der beiden Möglichkeiten sich für uns auftut, liegt ganz bei uns.

103. Die Zeit fließt, ohne sich aufhalten zu lassen. Wenn wir etwas falsch machen, können wir die Uhr nicht nicht zurückdrehen und es noch einmal versuchen. Aber wir können die Gegenwart sinnvoll nutzen. Wenn wir dann an unserem letzten Tag Rückschau halten und feststellen, dass wir etwas geleistet und ein erfülltes und sinnvolles Leben geführt haben, dann wird uns das immerhin ein Trost sein. Wenn das nicht so ist, wird uns das vielleicht sehr unglücklich machen. Doch welche der beiden Möglichkeiten sich für uns auftut, liegt ganz bei uns.

104. Wenn wir mangels einer inneren Disziplin all die Emotionen, die uns durch den Kopf gehen, unter dem Vorwand ausleben, dass sie zum Ausdruck gebracht werden müssen, dann kann das zu schwerem Missbrauch führen; es mag uns sogar schwer fallen, die Gesetze unseres Landes zu respektieren. Die menschlichen Emotionen haben kein Ende, und die Macht der negativen Gefühle ist grenzenlos.

105. Respektiere dich selbst, respektiere ander und übernimm Verantwortung für das was du tust.

106. Nach buddhistischem Verständnis entsteht die Welt
aus unseren eigenen früheren Taten.

107. Alles, was wir brauchen, ist mehr Menschlichkeit.

108. Da Religion für viele Menschen kein gültiger Wertmaßstab mehr ist, müssen wir neue Regeln für positives Handeln entwickeln.