Das Akasha Feld

Der Name Akasha stammt aus dem Sanskrit und bedeutet in dieser altindischen
Sprache „Äther“ oder Himmel. Gemäß der vedischen Lehre, den gesammelten grundlegenden Schriften des Hinduismus, ist der Äther das feinstofflichste der fünf Elemente. Damit gilt es als das Material der Natur, aus dem Erde, Wasser, Feuer und Luft geschaffen werden. So bezeichnet dieser Äther die allgegenwärtige Essenz des Universums, die alle physischen Manifestationen
hervorbringt und in diesich sämtliche Manifestationen wieder zurückziehen. Alles, was jemals gedacht oder getan wurde, ist laut der indischen Mythologie in Akasha,
dem universellen Informations-Feld, gespeichert. „Jede Handlung, jeder Gedanke,
jedes Ereignis und jedes Wort, das jemals gesprochen wurde, wird hier für immer gespeichert. Das bedeutet, dass Akasha ein riesiges, gigantisches
Lichtvolumen hat.“ Schon Einstein sagte: „Keine Energie geht verloren und in seiner Essenz ist alles letztendlich Lichtenergie.“

Indische Mystiker bezeichnen dies als die Akasha-Chronik, ein universelles
Informationsfeld. Sie ist als immaterielles, kosmisches Weltgedächtnis
zu verstehen, in dem alle Ereignisse – alles was war, ist und jemals sein wird – wie in einem gigantischen Buch gespeichert sind. Die Akasha-Chronik findet als das
Buch des Lebens in vielen Religionen und Kulturkreisen Erwähnung. So ist zum Beispiel im Buch Jesaja ein „Gedächtnis-Buch“ erwähnt und im Buch Henoch die „himmlischen Tafeln“. Auch die Palmblatt Bibliotheken, in denen die Lebensläufe
der Menschen festgehalten sind, sind letztlich Teil des Akasha Feldes.
Auch die moderne Wissenschaft, insbesondere Physik, sah in ihren Forschungen
einen Zusammenhang: In den frühen 1900er Jahren vereinten sich Naturwissenschaft und AkashaChronik durch Nicola Tesla, den Vater der modernen Kommunikationstechnologien. Er identifizierte ein Informationsfeld
als Mittelpunkt des Universums, das für uns alle geöffnet und zugänglich sei. Und der heute lebende amerikanische Wissenschaftsphilosoph und Systemtheoretiker Ervin Laszlo nennt dieses Informationsfeld das Akasha Feld (oder A-Feld). Er geht
davon aus, dass „das Quantenvakuum ein holographisches Feld [ist], das sowohl das verbindende Medium als auch das andauernde Gedächtnis des Universums darstellt.“ Seine Forschungen weisen darauf hin, dass Information oder Bewusstsein über die menschliche Form hinaus vorhanden und dass wir ständig mit dieser Energie verbunden sind.Laszlo schreibt: „Das Nullpunktfeld
im Quantenvakuum ist nicht nur ein superdichtes Energiefeld, sondern auch
ein superreiches In-formationsfeld – das holografische Gedächtnis des Universums. Diese Erkenntnis erinnert an eine Idee aus der indischen Philosophie,
die Akasha Chronik.“

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