Dalai Lama – Der Kreislauf des Lebens und sein Ziel

Von allen Existenzformen ist die als Mensch die kostbarste. Wenn ein Mensch in menschlicher Gestalt wiedergeboren wird, do findet es sich selbst an einem Scheideweg, der in der einen Richtung zum Ziel der höchsten Befreiung führt und in der anderen Richtung in den Sumpf des Daseinskreislauf ( Samsara ) mit seinen sich immer weiter fortsetztenden Leiden. Wir sollten daher einen weisen Gebrauch von unserer Geburt als menschliche Wesen machen, indem wir unseren Weg zur endgültigen Rettung aus dem Daseinskreislauf beschreiten, diesem Zyklus von immer neuen Gehburten, der von Leiden nicht zu trennen ist. ( Dalai Lama – Yoga des Geistes 1989 )

Der letztliche Grund dafür, dass es wiedergeburt gibt, ist der, dass unser Bewusstsein als Wesen reiner Lichthaftigkeit und Erkenntnis von einem früheren Moment des Universalen Beswusstseinskontinuums, d. h. von einem früherem Impuls von Lichthaftigkeit und Erkenntnis, hervorgebracht wird, kann es keinen Beginn das Bewusstseinskontinuums geben. Das bedeutet, dass die allgemeinste und die suptilste Form des Bewusstseins anfangs- und endlos ist. Dies ist die Basis für die Theorie der Wiedergeburt. ( Dalai Lama – Logik der Liebe 1989 )

Der Schock des Leidens lehrt uns Demut, er öffnet uns Augen für das Leiden der anderen und führt uns dadurch zu Mitgefühl und Altruismus. Um weiteres Leiden zur vermeiden, scheuen wir nun davor zurück, die negativen Handlungen zu begehen, die verursachen, und unser Interesse an der Ansammlung von positiven Karma wird sich intensivieren. Wir alle sind zu uneingennütigem Denken und Handeln fähig, selbst wenn wir wir augenblicklich nur das Potential dazu in und tragen. Wenn dieses Potential verwircklicht wird und sich zu einen grenzenlosen, vollkommen Altruismus entwickelt, spricht man von “ Bodhichitta „, dem altruistischen Erleuchtungsgeist. Hass, Ärger, dder Wunsch, anderen Leid zuzufügen, sind gefährliche Hindernisse für seine Entwicklung. Darum ist es wichtig Geduld als Gegenmittel einzusetzten. Je mehr sie wächst, desto weniger werden Hass und Ärger Gelegenheit haben , sich überheupt zu manifestieren.

Was die Liebe angeht, so bin ich der Meinung, das alle Lebewesen, auch der Mensch, den Wert von Liebe und Güte schätzen. Sind wir nicht jedesmal Mal glücklich, wenn wir jemanden treffen, dessen Gesicht vor Liebe strahlt? Auch Tiere regieren darauf, wenn man sich ihnen liebevoll zuwendet. Liebe ist ein ganz natürliches Gefühl, das in jedem von uns angelegt ist. Dass ist auch praktisch in allen spirituellen Traditionen einen wichtigen Platz einnimmt, ist ein weiterer Hinweis auf ihre unschätzenbaren Wohltaten, Sie ist eine der wichtigsten Eigenschaften des Buddhas. Wenn wir von ihm als unserer Zuflucht sprechen, denken wir vor allem sn seine Liebe.

Liebe ist eine universelle Wahrheit, nicht nur im Buddhismus. Spricht man in den theistischen Religionen nicht aucg von der Güte und Barmherzigkeit des Schöpfers?

Einem anderen zu den Sieg zu überlassen, wird normalesweise als Versager angesehen. Die Menschen meinen, man hätte keinen Mut, und Geduld wird als Zeichen von Schwäche gedeutet. Ich persöhnlich glaube, dass dies ein Irrtum ist und Geduld auf großer innerer Stärke beruht. Zum Beispiel wird jemand, der einen vernüftigen Standpunkt vertritt, gelassen  und sogar mit Humor diskutieren können. Er hat es nicht nötig, sich aufzuregen. Wer aber keine fundierten Argumente hat, wird viel eher rot werden, ins Stottern kommen und die Nerven verlieren, wenn sein Standpunkt lächerlich gemamcht wird. Aufregungen ist ganz offentsichtlich ein Zeichen für Schwäche und Geduld ein Ausdruck für Stärke. ( Dalai Lama – Der Frieden beginnt in dir 2001 )

Die negativen Emotionen wie Hass, Zorn und Begierde sind unsere wahren Feinde, die unser geistiges Glück stören und zerstören und in der Gesellschaften Unruhe schaffen. Deshalb müssen sie völlig beseitigt werden; sie haben nicht das gerigste Potential, Glück zu erzeugen. ( Dalai Lama – Ein Politiker der Güte 1992 )

Zorn kann nicht mit Zorn überwunden werden. Wenn ihnen ein Mensch mit Zorn gegenübertritt und sie mit Zorn reagieren, sind die Forlgen verheerend. Wenn sie aber ihren Zorn beherrschen und einen gegenteilige Handlung einehmen – Mit-leiden, Toleranz und Geduld -, und dann erhalten Sie sich, nicht nur den eigenen Frieden, sondern der Zorn des anderen wird dadurch allmählich abnehmen.

Auch die Weltprobleme kann man nicht mit Zorn und Hass angehen. Man muss ihnen mit Mitgefühl, Liebe und wahrer Güte gegenübertreten. SehenSie sich all die schrecklichen Waffen an, die es gibt. Und doch können die Waffen selbst keinen Krieg anzetteln. Der Kopf, der ihn auslöst, liegt unter einem menschlichem Finger, der durch Gedanken, nicht durch seinen eigene Kraft, bewegt wird. Die Verantwortung liegt in unserem eigenen Denken. ( Dalai Lama – Ein Politiker der Güte 1992 )

Hass und Wut berauben uns einer der wertvollsten Qualitäten unseres Menschseins: Sie stehlen uns unser gesundes Urteilsvermögen. Wir Menschen haben den übrigen Säugern ein sehr leisu´tungsfähiges Gehirn voraus. Es befähigt uns, richtig und falsch zu unterscheiden, nicht nur im Hinblick auf die aktuellen Belangen des heutigen Tages, sondern auf zehn, zwanzig, ja einhundert Jahre vorrausschauend. Ohne irgendwelche besonderes “ Vorrauswissen “ können wir mit unserem gesunden Menschenverstand feststellen, ob ein bestimmtes Vorgehen richtig oder es falsch ist.

Wir wisssen: Wenn wir dieses oder jenes tun, werden sich daraus diese oder jene Folgen ergeben.

Leider verlieren wir dieses gesunde Urteilsvermögen, sobald Wut oder Verbitterung unseres Bewusstsein trüben. Der Verlust unserers Urteilsvermögen aber hat traurigen Konsiquenzen. Dann sind wir zwar unserer physischen Erscheinungen nach noch Menschen, aber geistig sind wir unvollkommen. Etwas Wichtiges fehlt. Da wir nun einam einen menschlichen Körper haben, müssen wir alles unternehmen, um uns unser Urteilsvermögen zu bewahren. Darüber können wir äußerlich keine Versicherung abschließen. Die Versicherungsgesellschaft, die dafür zuständig ist, liegt in uns. Sie heisst: Selbstdiziplin, Bewusstsein und Erkenntnis. Wobei Erkenntnis bedeutet, das wir einsehen, welche Nachteile Wut und Verbitterung uns bringen und elche Vorteile Güue und Freundlichkeit. Wir müssen uns diese Tatsache nur stets ins Gedächtnis rufen, um an sie zu glauben, bis Bewusstheit schließlich das Bewusstsein kontrolliert. ( Dalai Lama – Das Auge einer neuen Achtsamkeit 1995 )

Vor seine Erleuchtung fragte sich der Buddha: “ Wie kann ich den Lebenwesen helfen „? Im Licht seiner eigenen Erfahrung sah er, dass es keine bessere Methode gibt als Bodhichitta, de Erleuchtungsgeist – das heißt, sich an die Stelle anderer zu versetzten und sie an die eigene(..) Durch diese  Praxis, verbunden mit der rechten inneren Haltung, läutern wir unseren Geist und sammeln mühelos unermessliches Verdienst an, wie es Buddha Shakiyamuni drei große Weltzeitalter hindurch getan hat. Alle seine direkten Schüler, Nagarjuna und dessen spirituelle Söhne sowie alle großen Meister bis hin zu unseren heutigen Lehrern, haben diesen Entschluss zum Herzstück ihrer Praxis gemacht: andere mehr zu lieben als sich selbst. Auf dieser Weise ist es ihnen gelunge, die Hoffnungen und Wünsche anderer und ihre eigenen zu erfüllen. ( Dalai Lama – Der Drieden beginnt in dir 2001 )

Alles zusammengeschrieben aus verschieden Büchern ich hoffe es Inspiriert euch ein bissl zum Nachdenken 🙂 NAMASTE