Ganesha liebt Süßigkeiten über alles

Es gibt viele Legenden und Sagen über die Entstehungsgeschichte dieses Gottes.

Shiva beobachtete gerne seine Frau Parvati beim Baden – was ihr aber nicht sondelich gefiel! So formte sie aus Lehm, mit dem sie vorher ihren Körper eingerieben hatte, einen Jungen. Sie benertzte ihn im Gangeswasser und erweckte die Figur so zum Leben. “ Ganesh sollst du heßen“, sagte die Göttin und trug ihrem Sohn auf , vor ihrem Badehaus Wache zu halten.

Eines Tages kam Shiva und wollte seiner Frau wieder mal beim Bad zusehen. Ganesh versperrte ihm den Weg. In einem Anflug von Zorn schlug Shiva Ganesh den Kopf ab. Nun war es an Parvati zornig zu sein! Sie befahl ihrem Gatten, dem Ganesh sofort einen neuen Kopf zu besorgen. Darauf hin schicke Shiva seine Dienerschaft in die Welt – sie sollten einen neuen Kopf für Ganesh besorgen. Der erste Diener der zurück kam brachte einen Elefantenkopf mit.

Ganesha liebt Süßigkeiten über alles

Eines Tages fand Ganesha kein Ende beim Kuchen essen und sein Bauch war kugelrund und war kurz vorm Platzen. Ganesha hat eine kleine Ratte als Reittier, die ihm bisher immer gut nach Hause gebracht hat. Für die kleine Ratte bedarf es ein hohes Maß an Geschicklichkeit und Balance den schweren Ganesha sich auf seinen Rücken zu tragen. Doch an diesen einem Tag versperrte plötzlich eine Kobra den Heimweg und die kleine Maus war so erschrocken, dass Ganesha von ihr herunter fiel. Der Bauch von Ganesha platze auf und überall regnete es süßen leckern Kuchen. Ganesha sammelte all die herumliegenden Stücke Kuchen wieder auf, stopfte sie in seinen Bauch und band sich mit der Kobra seinen Bauch zu, damit sie nicht wieder heraus fallen.Die Ratte symbolisiert die Verführung des Geistes.

Die vier Arme mit denen Ganesh in der Regel dargestellt wird, symbolisieren die überlegene göttliche Macht. Ganesh trägt: eine Waffe als Zeichen des Kampfes gegen alles Üble und eine Lotusblüte als Zeichen der geistigen Wiedergeburt und der Reinheit und Weisheit. In anderen Darstellungen trägt er ein Buch und eine Gebetskette. Mit einer anderen Hand signalisiert Ganesh dem Gläubigen das trostspendende Mudra: Fürchte dich nicht! Die vierte Hand verspricht mit der gebenden Geste seine Gnade.

Wie Ganesha den Mond vom Himmel verbannt

Von oben beobachtet der Mond (Chandra) dieses Ungeschick von Ganesha und lachte lacht über das Missgeschick von Ganesha. Dieses Auslachen machte Ganesha extrem wütend. Er brach sich einen Stoßzahn ab, schleudert ihn zum Mond hoch und dieser war so verängstigt, dass er sich zurück zogen und sein Licht ausging. Voller Wut verfluchte er den Mond, dass er niemals wieder scheinen soll.

Ohne den kühlenden Mond wurde es auf der Erde immer heißer. Götter und Menschen litten unter dieser unbarmherzigen Sonne und vermissten die Nacht und die Morgen- und Abendröte. Auch romantisches Zusammensein unterm Mondschein gab es nicht mehr und alle waren sich einig: es muss eine Lösung gefunden werden. Ganesha muss den fluch über den Mond wieder aufheben. Die Götter suchten gemeinsam Ganesha in seinem Palast auf, wo er sich zurückgezogen hatten. Nach langen Verhandlungen lies sich Ganesha erweichen und der Mond durfte wieder scheinen. Aber es es gab eine Bedingung von Ganesha: Der Mond müsse ab- und zunehmen und darf nur einmal im Monat als Vollmond erscheinen, damit es ihm für immer eine Lehre bleibt, niemals wieder über Ganesha zu lachen.